Sanierung offene Festhalle   

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Bautagebuch   2007 2008

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Beginn der Maßnahme am 10.05.2007

Einrüstung der Vorderseite, Gerüststellung durch Kurt Aurin, Helfer beim Aufbau: Kurt Aurin, Lothar Abendroth, Helmut Stecher, Gerd Junker, Frank Junker.

 

Beginn der Abrissarbeiten am 14.05.2007

Es begann mit dem Entfernen der alten Dachpappe, leider hatte ein dreister Mensch seinen Müll in unseren Dachpappe-Container entsorgt. Er war jedoch so nett seine Adresse anzugeben. In dem Müllberg befand sich eine Tüte mit persönlicher Post. Die Polizei wird sicherlich ein Gespräch mit ihm führen. Bei diesen Abrissarbeiten traten 3 Schützenbrüder in Aktion. Es waren. Helmut Stecher, Wilfried Petersen und Erich Flessner. Diese 3 waren die ganze Woche über fleißig. Am Freitag bekamen sie Unterstützung von Schützenbruder Detlev Markert.

Eigentlich hatte ich am Samstag noch einen Einsatz von einigen anderen Vereinsmitgliedern erwartet, aber leider hatte der Platzwart keine Zeit und somit tat sich nichts.

Im Verlauf der nächsten Woche wurden diverse Balken erneuert und die Schalbretter ausgetauscht.

Am 21.05. waren hierbei tätig:  Wilfried Petersen und Helmut Stecher.

Am 22.05  war hierbei tätig:  Wilfried Petersen.

Am 23.05. waren hierbei tätig: Wilfried Petersen und Helmut Stecher. Besuch von Herrn Brunhöber Harzkurier.

Am 24.05. waren hierbei tätig: Wilfried Petersen, Helmut Stecher und Werner Rohrmann ( kein Vereinsmitglied)

Am 25.05. waren hierbei tätig: Wilfried Petersen, Helmut Stecher und Werner Rohrmann ( kein Vereinsmitglied) Detlev Markert und Lothar Abendroth.

Am 29.05. wurde das Gerüst an der Rückseite der Halle aufgestellt. Hierbei haben im strömenden Regen gearbeitet: Kurt Aurin, Christoph Aurin, Lothar Abendroth, Joachim Ziegenbein und Gerd Junker.

Am 30.05. hörte der Regen endlich auf und es ging weiter. Es wurde die linke Seite neu aufgebaut. Die Hohlkehle wurde etwas angehoben und seitlich versetzt, so dass die Wasserführung deutlich effektiver wirkt. Hierbei war wieder das bewährte Trio Helmut Stecher, Wilfried Petersen und Werner Rohrmann tätig. Auch der Fahnenoffizier Richard Schafft ließ es sich nicht nehmen, seine Arbeitskraft in diese schicksalsträchtige Sanierungsarbeit mit einzubringen. Am Abend wurde dann die Nordseite der Halle eingerüstet. Hierbei waren es auch wieder dieselben Schützenbrüder wie bisher, und zwar: Kurt Aurin, Joachim Ziegenbein, Gerd Junker,  Lothar Abendroth und heute auch Frank Junker.

Am 31.05. wurde bei wunderschönem Wetter die rechte Seite des Hallendaches angegangen. Auch hier war, wie schon links, eine Verstärkung der Unterkonstruktion vorgesehen. Unterstützung gab es hierbei auch von August Niemerg, der uns mit der Ausleihung  von Gerüstböcken gut unterstützte. Weiterhin war die Firma Carsten Kühnel mit der Ausleihung von Druckluftkompressor und zwei Nagelschussgeräten sehr hilfreich. Gearbeitet haben wieder die drei, inzwischen gut aufeinander eingespielten Handwerker: Wilfried Petersen, Helmut Stecher und Werner Rohrmann. Meine Hoffnung auf Hilfe durch den Bericht in der Zeitung hat sich inzwischen auch zerschlagen. Es hat sich kein weiterer Schützenbruder bewogen gefühlt hier zu helfen. Das ist natürlich etwas enttäuschend, da ja der Wunsch zum Erhalt der Halle von nahezu allen Mitgliedern geäußert wurde.

Am 01.06. Es geht weiter mit dem bewährten Trio, die rechte Seite wird nun mit neuer Kehle und neuen Balken für die nächsten 100 Jahre ertüchtigt.

Am 02.06. Gab es einen Einsatz von hilfsbereiten Mitgliedern. Es wurde fast die gesamte restliche Fläche von alter Dachpappe befreit. Leider muß immer wieder der Container von unerwünschten Mülllieferungen befreit werden. Anscheinend werfen auch die Nutzer des Wohnmobil-Stellplatzes gern ihre Mülltüten hinein. Heute waren tätig: Erich Flessner, Manfred N., Martin Wachsmuth, Frank Junker, Gerd Junker und zeitweise Helmut Pörschke.

In der 4.Woche (4.-9.06.) wurde Brett um Brett verlegt und festgenagelt. Ein schönes Stück Arbeit für die fleißigen Handwerker. Zu dem bewährten Trio kam von Montag bis Mittwoch noch Lothar Abendroth hinzu. Am Montag Abend brachten Gerd und Frank Junker die Bretter vom Stapel auf das Dach.

Am Samstag, den 08.06. war über die Presse ein großer Einsatz angekündigt worden. Leider ließ die Beteiligung zu wünschen übrig. Es fanden sich folgende Mitglieder zur Arbeit ein: Richard Schafft, Otto Müller, Ernst Niedermeyer, Erich Flessner, Kurt Aurin, Christoph Aurin, Manfred Nickel, Gerd Junker, Martin Wachsmuth, Lothar Abendroth, Hans Joachim Kiefer, Wolfgang Buckmann.

In der 5. Woche (11.-15.06.) geht es langsam auf das Ende der Außenarbeiten zu. Es wurden die letzten Bretter verlegt und die Dachpappe aufgebracht. Hier war der Einsatz des Treckers von Lothar Abendroth sehr hilfreich. Mit der Frontladeeinrichtung konnten die unzähligen Papprollen auf das Dach befördert werden. In dieser Woche waren es auch wieder die treuen Schützenbrüder Wilfried Petersen, Helmut Stecher, und Lothar Abendroth und der hilfsbereite Werner Rohrmann zur Stelle. Am Freitag war fast das gesamte Dach mit Pappe belegt und des Regenwasser musste endlich draußen bleiben.

In der 6. Woche wurden die restlichen Flächen mit Dachpappe versehen und die Konterlattung aufgebracht. Am Dienstag Abend bekam die Stammtruppe Verstärkung durch die bewährte Gerüstkolonne. Das Gerüst an der Rückseite konnte abgebaut werden, damit der Container mit der Dachpappe abgeholt werden konnte. Ein Einsatz der Schützenbrüdern Eckhardt und Kai Stolle war auch noch erforderlich. Es musste aus Zink ein Traufblech angebracht werden. Dieses wurde prompt und fachmännisch erledigt. Samstag wurde dann eine Säuberungsaktion vom Platzwart Gerd Junker organisiert. So langsam nähern wir uns ja dem Zeitpunkt Schützenfest. Da heißt es Endspurt für uns.

Die 7. Woche war die Woche für den letzten Schliff. Es wurden noch Befestigungen, Halterungen und Schrauben im Balkenwerk angebracht. Die beiden Giebelseiten wurden neu mit Schalbrettern verkleidet und sehen jetzt sehr gut aus. Am Dienstag konnten wir den Pistolenkönig Patrik Röger zur Mithilfe gewinnen. Er verlegte, mit Assistenzleistungen durch Kurt Aurin, die durch das Auswechseln der Balken gelockerten Elektroleitungen und sorgte so für eine funktionsfähige Ausleuchtung der Halle. Unser Polier Wilfried Petersen ließ es sich nicht nehmen, die maroden Eingangsstufen an der rechten Seite der Halle durch fachmännisch betonierte Stufen zu ersetzen. Am Samstag fand dann noch eine Aufräumaktion zur Beseitigung der letzten Baureste statt. Nun müssen  nur noch die alten Bretter der Altholzverwertung zugeführt werden.

Die Entsorgung der alten Dachpappe erwies sich als ziemlich hoher Kostenfaktor. Eigentlich war eine Wiederverwertung der Pappe in einem Thüringer Recyclingbetrieb geplant und die Kosten dafür auch berücksichtigt. Aber der Landkreis Osterode machte uns einen Strich durch die Rechnung. Das Entsorgungsunternehmen teilte uns mit, dass es vom Landkreis Osterode eine Verfügung gäbe, wonach kein Transport über die Landkreisgrenze erfolgen dürfte. Es habe eine Entsorgung in Hattorf zu erfolgen. Hier hört eigentlich der Spaß auf, eine kostengünstige Wiederverwertung wird hier aus lauter Geldgier verhindert. So kam es dann, dass aus den vorgesehenen 2000,00 € über 4000,00 € wurden. Eine Unmenge Geld für uns, da wir ja ohnehin nur unter freundlicher finanzieller Mithilfe der Bad Sachsaer Bevölkerung diese Sanierungsmaßnahme durchführen konnten.  Wir konnten nun nicht wie geplant die gesamte, benötigte Menge an Trapezblechen einkaufen. Das Geld reichte nur noch für etwa 60 %. Diese Bleche kauften wir dann auch ein und die bewährte Handwerkertruppe, deren Teilnehmer um eine neue Kraft, Jürgen Krieghoff  ergänzt werden konnte, verlegte die Trapezbleche auf dem vorderen Dach. Auch bei dieser Maßnahme kam uns wieder die kostenlose Grüststellung von Schützenbruder Kurt Aurin sehr gelegen.

Dann wurde die Winterpause eingeläutet und der Übergang ins Jahr erfolgte mit einem halbfertigen Blechdach.

2008

Unsere finanzielle Situation hatte sich inzwischen deutlich verbessert. Unserem neuen Rendanten Hartmut Meißner gelang es mit Unterstützung durch die Schriftführerin Doris Kluß, viele der aufgelaufenen offenen Mitgliedsbeiträge einzuziehen. Hierzu mussten die letzten Jahre intensiv durchleuchtet werden, um zu den Erkenntnissen an Zahlungsrückständen zu kommen, die der bisherige Rendant nicht für nötig befunden hatte. So gelang es durch Erinnerung und Anmahnung, doch viele säumige Mitglieder zur Zahlung zu bewegen. Einen nicht unerheblichen Teil der Mitglieder mussten wir jedoch wegen jahrelanger Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge ausschließen.

Auf jeden Fall waren wir jetzt in der Lage, die noch fehlenden Trapezbleche, Dachlatten  und das erforderliche Zubehör zu kaufen und Anfang April mit der Fortsetzung der Arbeiten zu beginnen. Am Anfang stand auch hier wieder die Gerüstaufstellung. Dann wurden die Dachlatten fachmännisch auf die schon vorhandenen Konterlattung aufgenagelt. Die Firma Eckhardt Stolle setzte die Rinneisen für die Dachrinne an die Traufkante. Am Samstag, den 19.04. wurde dann in einem Gewaltakt fast die gesamte Fläche mit Blechen ausgelegt und befestigt. Hierbei haben geholfen: Helmut Stecher, Wilfried Petersen, Lothar Abendroth, Manfred Nickel, Jürgen Krieghoff, Gerd Junker, Frank Junker und Wolfgang Buckmann.

Nun werden in den nächsten Tagen noch die Rest- und Feinarbeiten erledigt. Einige Quadratmeter Blech ist noch zu verlegen, die Befestigungen sind zu vervollständigen, die schrägen Seiten müssen beschnitten werden, die Ortgang- und Firstbleche sind anzupassen und festzuschrauben. Dann heißt es, Gerüst abbauen und alles aufräumen.

Damit ist eine sehr bedeutende Sanierungsmaßnahme abgeschlossen.

Fotoserie Trapezblech 2007    Fotoserie Trapezblech 2008

WB